Konstruktive Entscheidungsfindung -
Schnell und sicher im Konsens entscheiden

30. Juli - 03. August 2014

Die Seminarreihe beschäftigt sich mit Möglichkeiten von effektiveren Entscheidungsfindungen im Managementbereich. Grundlagen dafür bilden Techniken und Methoden von Prof. Rupert Lay.

Prof. Lay gilt als einer der profiliertesten Managementberater und gibt sein umfangreiches Wissen in Seminaren an Top-Manager großer und namhafter Unternehmen weiter.
Durch zahlreiche Fachbücher mit Bestsellerstatus untermauerte Prof. Lay seine These, dass der Erfolg eines Unternehmens, der Erfolg guter Politik nicht von suboptimalen Kompromissen abhängt, sondern von der Kunst, einen wahren und nachhaltigen Konsens zu finden.



Die Qualität einer unternehmerischen, langfristig wirkenden Entscheidung wird von wenigen Zuarbeiten wirklich beeinflusst:

·         der Qualität der Alternativen.

·         der Qualität der Recherche (Tiefe, Denkanstöße, Unterstützung) und

·         der Einschätzung durch den Entscheider.

Ob die Entscheidung dann die beabsichtige Wirkung bringt, hängt vor allem davon ab, ob der Entscheider die Anderen motivieren kann, den eingeschlagenen Weg mit zu gehen.

Diese Motivation entsteht von selbst, wenn ein echter Konsens erzielt wird. In der Natur gibt es hierfür ein frappierendes Vorbild: Eine Gruppe Erdmännchen läuft nicht einfach so einem Leittier hinterher. Forschungen zeigten, dass dies zu gefährlich wäre. Die Überlebenschance der Gruppe steigt, wenn zwischen bis zu 30 Tieren ein Konsens erzielt wird, zu welcher Futterstelle aufgebrochen wird.

Auf Entscheidungen von Menschen übertragen, bedeutet das: Wenn es gelingt, zwischen dem Entscheider und wichtigen Beteiligten zu einem Konsens zu kommen, passiert bei Menschen folgendes: Zum einen gehen alle motiviert aus dem Meeting – jeder hat das positive Gefühl, erreicht zu haben, was ihm tatsächlich wichtig war. Das wirkt ganz anders als bei einem Kompromiss, wo jeder etwas von seinen Vorstellungen aufgeben muss. Dieses positive Ergebnis gibt es nicht umsonst. Es fordert etwas mehr Zeit, Wissen und intellektuelle Fertigkeiten, einen Konsens zu erzielen, als für einen Kompromiss einzusetzen ist. Aber dieser Aufwand lohnt sich. In der Diskussion entsteht nicht nur eine höhere Startmotivation – es kommen auch viel mehr wichtige Themen auf den Tisch, so wird weniger übersehen. Erfolgt die Konsensbildung über Positionenkataloge, können die Ergebnisse außerdem direkt weiter verwendet werden. Das Ergebnis dient der Projektsteuerung, es können Risiken abgelesen werden, konkrete, messbare Ziele sind häufig bereits formuliert. Sind später Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen, zum Beispiel aufgrund neuer Gesetze oder Zielvorgaben, bleibt der Aufwand der Einarbeitung gering. Zum Entscheidungszeitpunkt wichtige Positionen werden nicht mehr übersehen.

Positionenkataloge sind eine Weiterentwicklung der „Fahnenbildung“ durch Dr. Irene Teich, Leiterin des Instituts für Wissenstechnologie an der Konrad Zuse Akademie Hoyerswerda. Die bewährte und über ein Jahrtausend im Einsatz gewesene Methodik wurde um moderne, teilweise computergestützte Elemente erweitert. Damit wurde der Schreibaufwand reduziert und die Möglichkeit gesteigert, Ergebnisse weiter zu verwenden.

Diese von der Methodik geführten Diskussionen bleiben konzentriert auf das Ziel ausgerichtet. Sie sind umso effektiver, je schneller Wissen hinzugezogen werden kann. Ab 1970 lehrt Prof. Rupert Lay die Vorgehensweise. Er ist ein Universalgelehrter, der vieles aus seinem breiten Wissen und eigenem Denken beisteuert. Inzwischen bietet er nur noch wenige Seminare an. Sein Universalwissen ergänzt heute der WisARD – ein elektronischer Bibliothekar, der auf das Internet zugreift. Mit einer herkömmlichen Stichwortsuche finden Sie nur etwas, über das Sie schon einiges wissen. Wer zu einem neuen Thema relevante Informationen sucht, verbraucht viel Zeit. Das ist jetzt nicht mehr notwendig.

Das Verfahren ist für alle Manager, die gerne strategisch denken, bereit sind, Fragestellungen intensiv zu bearbeiten und die es sich wert sind, in einem Seminar vorbereitet. Wer diese Klausur mitmacht, geht mit einem neuen Entscheidungsfindungsweg nach Hause, kennt die Vorteile einer assoziativen Recherche mit dem WisARD und hat neue Lösungen im Gepäck für aktuelle allgemeine Themen oder Fragestellungen, die im eigenen Unternehmen relevant sind.
(Dr. Irene Teich)



Konsens ist ein Zustand gegenseitiger Zustimmung, der Motivation mit sich bringt. Nutzen Sie diese Stärke, indem Sie Entscheidungen anders vorbereiten. Das Seminar vermittelt
* Praktische Beispiele, damit Sie Kompromisse von Konsens unterscheiden können
* Vorgehensweisen, um Konsens bilden
* Anwendungen der Vorgehensweisen an Praxisbeispielen

Ein exklusiver Kreis weniger Teilnehmer lernt intensiv und teilweise an eigenen Beispielen.
Das anstrengende Arbeiten findet in exquisiter Umgebung statt. Nutzen Sie auch die Freizeitangebote für Bewegung und Entspannung. Weitere Informationen erhalten Sie hier.